GAIN Transatlantic Entrepreneurship Network

Freitag, 25.08.2017
8:30 – 10:30
Olympic Room

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GAIN-TEN 2017

Inspire the Entrepreneurial Spirit

Unternehmerische Kenntnis dient der wissenschaftlichen Karriere – drei Angebote zur Fortbildung des GAIN Transatlantic Entrepreneurship Network (TEN): ein Systemvergleich USA und Deutschland (Freitagmorgen), ein Dialog mit Experten für Gründungsinteressierte (Freitagnachmittag) und ein individueller CV- und Ideen-Check (Freitag bis Sonntag).

Eine wissenschaftliche Karriere und unternehmerisches Denken ergänzen sich. Das GAIN Triple 2017 nimmt das zunehmende Interesse vieler Nachwuchswissenschaftler am Thema Unternehmertum auf. Entrepreneurial Spirit bedeutet im GAIN-Sinne nicht automatisch, dass der Professorentitel in Deutschland als großes Ziel aufgegeben wird. Im Gegenteil: Mit einem besseren Verständnis zum Verhältnis von Wissenschaft und Selbstständigkeit in beiden Ländern, einem Erfahrungsaustausch mit Gründern aus Forschungskontexten und einer Diskussion über eigene erste Ideen und den individuellen Werdegang bietet das GAIN-Wochenende Weiterbildung pur. Das macht künftige Karriereentscheidungen leichter.

Systemvergleich USA – Deutschland: Modelle, Empfehlungen, Adaption

Freitag, 25. August 2017,  8:30 bis 10:30 Uhr (Sprache Englisch)

Nicht alles funktioniert in den USA besser. Aber viele Elemente aus dem Beziehungsgeflecht  Wissenschaft und Unternehmertum überzeugen im direkten transatlantischen Vergleich. Davon kann die deutsche Wissenschaft lernen und Instrumente für sich zuschneiden.

Während Deutschland mit Programmen wie EXIST, dem High-Tech Gründerfonds und zahlreichen Gründerinitiativen und Inkubatoren an deutschen Hochschulen viel Positives auf den Weg gebracht hat, bleiben die USA nach wie vor ein Orientierungsmodell. Vor allem die persönliche Unterstützung und eine Finanzierung, die US-Universitäten interessierten Gründern gewähren oder vermitteln, machen den Unterschied aus. Nicht das frühe „entweder Wissenschaft oder Unternehmertum“ ist das US-Muster. Vielmehr tragen Mentorenangebote und eine den persönlichen Entwicklungsstufen der Wissenschaftler/innen angepasste und höchst professionelle Beratung zum Ausprägen und möglichen Ausleben eines Entrepreneurial Sprits´ dazu bei, dass in den USA Erfolgsgeschichten geschrieben werden. Der Systemvergleich öffnet den Blick und zeigt, dass die Unterschiede nicht nur auf die Verfügbarkeit von Venture Capital im Silicon Valley reduziert werden dürfen.

Eine Kerngruppe aus dieser Veranstaltung verfasst nach der Diskussion ein GAIN-TEN-Punktepapier, das die Wünsche der deutschen Wissenschaftler/innen in den USA zum Entrepreneurial Spirit reflektiert. Der Zeitpunkt ist günstig – im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Da kaum ein Parlamentarier die Bedeutung des Unternehmertums – auch aus der Wissenschaft heraus – leugnet, ist berechtigt auf fruchtbare Resonanz zu hoffen.

Impuls USA (je 5 Min.):

  • Dirk Kanngießer, CEO German Sillicon Valley Accelerator, San Francisco
  • Naresh Sunkara, PhD, Berkley Postdoctoral Entrepreneurship Program, University of California, Berkeley

Impuls Deutschland:

  • Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund
  • Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Berlin

Eine Expertenrunde spiegelt die Impulse. Gemeinsam mit den Impulsreferenten verfasst die Expertenrunde das GAIN-TEN-Punktepapier.

Innovative Universität:

  • Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg und Präsident Eucor – The European Campus

Innovative Fachhochschule:

  • Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie Präsident UAS7

German Center for Research and Innovation:

  • Dr. Nina Lemmens, Excecutive Direktor German Center for Research and Innovation, New York

Innovative Technische Universität: 

  • Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, TU9-Vizepräsident

KMU:                                      

  • Dr. Stefan Hannus, CEO Intana Bioscience GmbH, Planegg, Martinsried

Moderation:

  • Dr. Markus Lemmens, Direktor Liaison Office Universität Freiburg & Eucor – The European Campus, New York

 

Ablauf: Nach den jeweils 5-Minuten-Impulsen wird der Dialog mit den Teilnehmern eröffnet. GAIN-TEN praktiert hierbei das interaktive Verfahren, bei dem die Moderation die Experten einbindet und dadurch die Übertragbarkeit der US-Erfahrungen auf Deutschland gespiegelt werden kann. Die Expertenrunde zeigt ebenso, was sich beispielhaft im deutschen Wissenschaftssystem zum Thema Entrepreneurship und Wissenschaft getan hat. Ebenso hat die Perspektive Raum, was (noch) zu wünschen bleibt.