Studien

Die USA ist nach wie vor das beliebteste Gastland für deutsche Forschende: Laut der Statistik „Open Doors“ des Institute of International Education (IIE) waren im Studienjahr 2014/15
5.138 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an US-Hochschulen tätig, womit Deutschland nach China, Indien und Südkorea auf Platz vier der wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Forschenden an US-Hochschulen landet.
(Detaillierte Informationen dazu finden sich in „Wissenschaft weltoffen 2016“ ©DAAD)

Auch wir erheben in regelmäßigen Abständen Daten, um neuste Erkenntnisse über den deutschen und amerikanischen Wissenschaftsstandort zu gewinnen sowie die Arbeitsmarktstruktur und Migrationsbewegungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen den USA und Deutschland zu untersuchen. Auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse gestalten wir unsere Programme und Angebote.

Wissenschaft weltoffen

„Wissenschaft weltoffen“ ist eine zentrale Informationsquelle für Indikatoren zur internationalen Mobilität von Studierenden sowie Akademikerinnen und Akademikern. Die Publikationsreihe wird gemeinsam vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) herausgegeben. Die Bände umfassen zahlreiche Statistiken und Interpretationen rund um den wissenschaftlichen Austausch.

In der 2014 Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf Nordamerika und dem besonderen Verhältnis zwischen USA und Deutschland. Die 2016 Ausgabe konzentriert sich auf internationale Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Publikationen können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Studie zum Verbleib der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GAIN-Jahrestagungen 2004-2011

Die GAIN-Jahrestagung ist die Möglichkeit für deutsche Forschende in Nordamerika, sich mit hochrangingen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auszutauschen und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten. Was ist jedoch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seit der Teilnahme an der Tagung passiert? Wo sind sie heute? Wie ist ihre berufliche Karriere verlaufen? Von diesen und weiteren Fragen handelt die 2012 erstellte Verbleibstudie, die vom Umfragezentrum Bonn durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass die wissenschaftlichen Netzwerke zwischen Deutschland und Nordamerika stark ausgeprägt sind und intensiv gepflegt werden. Diese Netzwerke werden auch zu zentralen Ressourcen bei der Rückkehr und erleichtern oft die Stellensuche erheblich. Obgleich die Stellensuche in Deutschland im Vorhinein als größte Herausforderung gesehen wird, kehren die meisten Befragten mit einer Stellenzusage oder einem Stellenangebot zurück. Aus der Studie lässt sich ebenfalls ableiten, dass die GAIN-Jahrestagung ihre Informationsfunktion erfüllt und als hilfreiche Vernetzungsmöglichkeit wahrgenommen wird.

GAIN_Studie über den Verbleib von Teilnehmern der GAIN-Jahrestagung 2004-2011

Wege zur Professur: Qualifizierung und Beschäftigung an Hochschulen in Deutschland und den USA

Welche Chancen haben promovierte Nachwuchswissenschaftler in Deutschland und USA, langfristig im Wissenschaftssystem zu bleiben? Und wie gestaltet sich der Weg vom ersten wissenschaftlichen Abschluss bis zum Erreichen der Professur? Diese Fragen wurden in der Studie des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung der Universität Kassel (INCHER-Kassel) untersucht und die Ergebnisse 2006 an der GAIN-Jahrestagung vorgestellt. Die Studie konzentriert sich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Promotion, der Struktur des wissenschaftlichen Arbeitsmarktes sowie der Karrierewege.

Dabei konnte der Vergleich in vielen Aspekten nicht die hohen Erwartungen erfüllen, die oft an den amerikanischen Wissenschaftsstandort gestellt werden. Deutschland hingegen schnitt besser ab als erwartet.

GAIN_Wege zur Professur_Qualifizierung und Beschäftigung an Hochschulen in Deutschland und der USA