Widerstandsfähige Wissenschaft – starke Demokratie: PostDocs und Politik diskutieren über Erfahrungen und Erwartungen für eine resiliente Wissenschaft (GAIN26)

Angriffe der Politik erschüttern die Wissenschaft. Universitäten, nicht nur in den USA, reagieren verunsichert. Die gesellschaftliche Solidarisierung bleibt schwach. Dabei gefährden die Angriffe nicht nur freie Forschung und universitäre Selbstbestimmung. Sie stellen auch grundlegende demokratische Prinzipien infrage.
Diese Entwicklung betrifft v.a. „early career researchers“, denn sie befinden sich in einer besonders sensiblen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. Um die Freiheit wissenschaftlichen Arbeitens und die Prinzipien der Demokratie zu schützen, ist es daher elementar, Forschende in frühen Karrierephasen als zentrale Akteure zu stärken.
Gemeinsam wollen wir diskutieren, was es braucht, um unser Wissenschaftssystem „resilient“ zu machen. Welche strukturellen Bedingungen sind nötig, um Räume für freies Denken und Forschen zu schützen, welche Maßnahmen erforderlich, um Forschende gerade in frühen Karrierephasen zu fördern – und Wissenschaftsfreiheit und Demokratie zu stärken?

Einführender Impuls:

  • Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident HRK

Diskussionsbeiträge aus der Politik:

  • Timon Gremmels, Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Hessen
  • Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern (angefragt)
  • Falko Mohrs, Minister für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen
  • Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg
  • Jakob von Weizsäcker, Minister der Finanzen und für Wissenschaft Saarland

Moderation:

  • Dr. Georg Schütte, Vorstand der VolkswagenStiftung

Sprache: Deutsch